Arbeiten eines Jungvaters


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Lukas Pusch
08 Nov 2014 - 15 Nov 2014

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Lukas Pusch thematisiert in der Ausstellung "Arbeiten eines Jungvaters"
seine Rolle als Vater nach der Geburt seines Sohnes Leonid.
 
"Ich liebe mein Kind sehr, aber in den ersten zwei Jahren konnte ich keine Nacht länger als zwei bis drei Stunden am Stück schlafen. Vor allem in den ersten drei Monaten hatte das arme Kerlchen starke Blähungen und musste permanent beruhigt werden" erzählt der Künstler Lukas Pusch von seinen Erfahrungen. "Mehr Arbeiten und verdienen müssen bei weniger Schlaf und freier Zeit ging manchmal schon sehr an die Substanz... oft kam ich ins Atelier und war so müde, dass ich einfach nur einschlief. Ich war in dieser Zeit ziemlich fertig, hatte kaum die Kraft für neue Bilder, da riet mir eine liebe Freundin: mach doch genau das zum Thema... Aus dieser Zeit stammt nun eine Serie kleinformatiger Abstraktionen mit Titeln wie 'Mein Sohn schläft nicht und ich auch nicht' oder 'Fläschchen um 3 Uhr Früh' aber auch zahlreiche andere Arbeiten wie Fläschchen Assemblagen, Schnuller-Collagen oder der Zyklus "Superdaddy".

Als weißer, heterosexueller, männlicher Mitteleuropäer aus bürgerlichem 
Elternhaus bearbeitet der Künstler Lukas Pusch den Prototypen 
des statistischen Durchschnittsbürgers seiner Generation.
Entstanden ist eine Mischung aus Baby-Pop und dem männlichem Pendant zu den
Anfängen feministischer Frauenkunst.

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